Geschichte

Am 19. Januar 1970 trafen sich 56 Frauen in der ehemaligen Landwirtschaftlichen Berufsschule für Mädchen (heutiger Kindergarten) in Oppelsbohm, um den neuen LandFrauenverein Berglen zu gründen, dem sich „alle auf dem Lande lebenden Frauen anschließen konnten, also nicht nur die in der Landwirtschaft tätigen“ (so der Aufruf, den Klara Hofmann damals an die Einwohnerinnen richtete). Mit der gleichzeitigen Fertigstellung der Nachbarschaftsschule standen auch entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung, um dem starken Wunsch der Frauen nach Gymnastik- und Bewegungsangeboten gerecht zu werden.

Mit Klara Hofmann als 1. Vorsitzende und den Teilortsvorsitzenden aller Berglen-Gemeinden entwickelte sich der Verein rasch zum mitgliederstärksten Ortsverein im Verbandsgebiet. Schon im ersten Jahr stieg die Mitgliederzahl auf 120, 1995 zählte man 440 - heute umfasst der Verein 538 Mitglieder. Nach Klara Hofmanns Ausscheiden übernahmen Ursula Moser, Roswitha Niederberger, Gerlinde Schablin und Waltraud Sperle im Team den Vorsitz der LandFrauen Berglen.
Seit der letzten Wahl im April 2007 wird der Verein von einem Zweier-Vorstandsteam geleitet, dem zwei gleichberechtigte Vorsitzende (Roswitha Niederberger und Gerlinde Schablin) und zwölf weitere Vorstandsdamen angehören.  Bei der Mitgliederversammlung im Mai 2011 wurde aus dem Zweier-Vorstandsteam ein Dreierteam mit Roswitha Niederberger, Gerlinde Schablin und Gudrun Holzwarth. Diesem Team schließen sich weitere 11 Vorstandsdamen an.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Unsere Zielsetzung ist, Aktuelles aus allen Lebensbereichen aufzugreifen und den Mitgliedern Weiterbildung, Referate, Gesprächsrunden und Besichtigungen vor Ort anzubieten sowie deren Kreativität zu fördern. Feste Stützpfeiler im stetig ausgebauten Bildungsprogramm waren von Anfang an Kurse für Gymnastik, Nähen, Kochen und Englisch. Partnerschaften zu LandFrauen in der Schweiz wurden geknüpft und den LandFrauen der Partnergemeinde Krögis in Sachsen leistete man in den 90er Jahren „Starthilfe“.