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Besichtigung Papiermuseum Lenningen und Wanderung auf der Schwäbischen Alb

Wir waren eine gemischte Gruppe von 12 Personen, die sich in Oberlenningen zuerst Zeit nahm, das Papiermuseum zu besichtigen. Der Museumswärter hat uns auch auf so manches Detail hingewiesen, so z. Bsp. dass das erste Papier aus Lumpen gemacht wurde und am Vorbild der Wespen/Bienen ist man gegen später auch aufs Holz als nachwachsenden Rohstoff gekommen. Das hochwertige Papier aus der Papierfabrik wird heute noch vom Vatikan bestellt. Oder wie es zur Renovierung und späteren Nutzung des Oberlenninger Schlößchens gekommen ist.
Solcherart mit Wissen gestärkt ging es weiter nach Schlattstall, wo unsere Wanderung startete. In Schlattstall war die ursprüngliche Papiermühle.
Über das Goldloch - Quelle der Schwarzen Lauter - ging es zum dem Schreckenfelsen, einem vorgelagerten Aussichtsfelsen aus Schwammriffen (beständiger gegen Witterungseinflüsse als der regional übliche Oberjurakalk), der sich hervorragend als Rastplatz eignete. Gestärkt ging es hinab ins Erdtal, um dann wieder hinauf auf die Hochfläche bei Strohweiler in Richtung Ruine Sperberseck zu marschieren. Dort sind dann einzelne Fundamente, die Schildmauer und die 2 vorgelagerten Burggräben zu sehen. Hier hält man sich dann in der sog. Kernzone des Biosphärengebiet Schwäbischer Wald auf. Ziel dieserZone ist es, der Urwald der Zukunft zu werden. Es findet keine Pflege oder gar Bewirtschaftung des Waldes statt und man soll nur auf ausgeschilderten Wegen bleiben, was wir natürlich auf unserem Rückweg nach Schlattstall auch getan haben. Bei leckerem Essen im dortigen Gasthof waren sich alle einig: Im Herbst ziehen wir wieder mit der Karin Graf los...